Wie finde ich den richtigen Gewerbeimmobilien-Makler?

“Wie finde ich den richtigen Gewerbeimmobilien-Makler”
ist die Standardfrage vieler Eigentümer, die sich entschlossen haben einen Profi  mit dem Verkauf ihrer Gewerbeimmobilie zu beauftragen.

Darum geht es in diesem Artikel.

Um den richtigen Makler zu finden müssen wir zunächst 3 Fragen klären.

Los gehts.

Frage 1
Um was für eine Gewerbeimmobilie handelt es sich in ihrem Fall ?

Gewerbeimmobilie ist nämlich nicht gleich Gewerbeimmobilie.

Ist ihre Gewerbeimmobilie eine gut vermietete gewerbliche Renditeimmobilie ist (wie z.B. ein niegelnagelneuer Aldi-Markt mit 15 Jahren Mietvertrag, ein Büroobjekt das vielleicht für 10 Jahre an das örtliche Finanzamt vermietet ist, eine Umschlaghalle die an DHL vermietet ist?)

…oder ist es ein Gewerbeobjekt für Eigennutzer – sprich eine früher selbst genutzte Gewerbeimmobilie (Im Gegensatz zur vermieteten Immobilie). Oft sind das kleinere und größere Objekte mit Hallen- und Büroanteil.

Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Gewerbeobjekt-Typen

besteht darin, dass sich eine gut vermietetete gewerbliche Renditeimmobilie weltweit verkaufen lässt.

Beim gewerblichen Eigennutzerobjekt im Regelfall nur lokal/regional.

Die Unterschiede zwischen den beiden Gewerbeobjekttypen habe ich in einem separaten Artikel ausführlich beschrieben. Was Sie beachten müssen wenn  Sie eine ehemals selbst genutzte Gewerbeimmobilie gut verkaufen wollen (Teil 1 von 2)

Bei gewerblichen Renditeobjekten kommen als Makler in Frage

je nach Größenordnung

  • alle großen internationalen Makler  (5-10 Mio. € ist da oft die Untergrenze)
  • dazu einige nationale Champions
  • oder auch spezialisierte 1 – 2 Mann Büros
    wie z.B. mein Kooperationspartner Martin. Er hat Zugang zu Hunderten von Investoren, hat bei großen Maklern und in einem Family Office gelernt und macht seit 20 Jahren nur Investmentobjekte. Und kauft auch ab und an für den eigenen Bestand.

Bei Gewerbeobjekten für Eigennutzer kommen als Makler in Frage

die Gewerbeimmobilienmakler die Eigennutzer-Objekte verkaufen können

Makler die sich zutrauen ein Gewerbeobjekt für Eigennutzer zu verkaufen – gibt es viele.

Makler die länger erfolgreich Gewerbeobjekte für Eigennutzer verkaufen – nur wenige.

Oft sind es kleinere und spezialisierte Makler, nicht selten auch nur 1, 2 Mann Büros. Diese haben meist einen regionalen Schwerpunkt, arbeiten aber wie ich auch für Stammkunden häufig deutschlandweit.

Kommen wir zu Frage 2…

Frage 2
Um welche finanzielle Größenordnung geht es?

a. größer 5 Mio. Euro

Meist handelt es sich bei Objekten dieser Preisklasse um vermietete Gewerbeimmobilien, sogenannte Investment-Objekte. Wenn ihre Renditeimmobilie also einen Kaufpreis von > 5 Mio. € hat haben Sie bei den Vermarktern die Qual der Wahl.

  • Einer der großen internationalen Maklern ?
  • ein Makler mit deutschlandweitem Verbund?
  • kleinere spezialisierte MaklerEIgennutzerobjekte > 10 Mio. sind relativ selten.
    Meist sind das Konzernimmobilien. Die handelnden Persionen haben im Regelfall ihre(n) (großen) Lieblingsmakler. Oder sprechen manchmal auch mit einem regionalen Spezialisten

    b. zwischen 300.000 und 5 Mio. Euro

    Wenn es ein Renditeobjekt ist
    würde ich mir einen kleineren Investment-Makler zu suchen. Wo Sie Chefbetreuung haben und nicht wie bei den ganz großen Maklern mitunter von blutjungen Youngstern betreut werden, die ihr Sohn oder Enkel sein könnten. Damit wir uns richtig verstehen: Das sind alles ambitionierte Leute.
    Aber in einem kleineren Büro da ist ihr Auftrag noch wichtig und nicht Fall XXX/201X

    So einen Mann wie mein Freund Martin zum Beispiel. Der seit 20 Jahren nur Renditeobjekte macht und Hunderte ja wahrscheinlich Tausende von Investoren kennt. Und auch ab und zu selbst was kauft.
    Wenn das interessant sein könnte für Sie schicken Sie mir ein email an rp@puth.de
    Versprechen dass der Mann ihren Fall übernimmt kann ich freilich nicht. 

    Wenn es ein Gewerbeobjekt für Eigennutzer ist
    dann müssen Sie nach einem lokalen/regionalen Gewerbespezialisten suchen.

Weil hier brauchen Sie die regionale Expertise.

Dieses Geschäft betreibe ich z.B. seit über 20 Jahren in Mittelhessen (Wetzlar, Gießen).

Für Stammkunden habe ich das allerdings auch schon
über 10x erfolgreich in ganz Deutschland gemacht.

  • So habe ich im Bodensee-Hinterland 4.000 m2 Büro (ohne dass ich auch nur 1x vor Ort war)
  • in Dresden eine Villa verkauft (ich war nicht da und habe auch den Käufer nie gesehen)
  • in Erfurt eine Niederlassung eines Großhändlers vermietet und verkauft. (da war ich 1, 2 x vor Ort)Es funktioniert also auch überregional – wenn Sie das notwendige Handwerkszeug haben und vor Ort geeignete Kräfte miteinspannen können.Falls also bei Ihnen vor Ort kein guter Gewerbemakler sitzt – funken Sie mich an (rp@puth.de oder 06441/381880) und ich schaue ob ich qualifizierte Netzwerkpartner in der Nähe habe, die für Sie in Frage kommen.

c. unter 300.000 Euro 

Diese Objekte liegen häufig im Mischgebiet. Da kann auch der Wohnmakler oder Allrounder der richtige Ansprechpartner sein. Allgemeiner Haken an der Sache: In Mischgebieten gibt es für Gewerbebetriebe häufig Ärger mit der “Wohnfraktion” wegen Parken, Betriebslärm, anfahrende LKW’s.

Frage 3
Wo liegt die Gewerbeimmobilie

Ein wesentlicher Punkt für die Maklerwahl ist auch der Standort. Ich unterscheide ganz grob:

Im Ballungsraum – noch konzentrierter in den Metropolen Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Köln oder Frankfurt – dort ist im Grunde alles versammelt was Rang und Namen hat in der Maklerwelt. Von Internationalen Makler, nationalen Champions und starken lokalen Anbietern.

Auf dem flachen Land / in der Pampa ist die Sache noch einfacher.
Dort gibt es nämlich häufig gar keinen Gewerbemakler.

Der dritte Fall – die Immobilie liegt weder in einem Ballungsraum noch in der Pampa – dürfte der häufigste sein. Dort spielen die beiden anderen Hauptfaktoren Objekttyp und Objektgröße die entscheidende Rolle bei der Frage wer der richtige Gewerbemakler für ihren Fall ist.

Worauf kommt es noch an wenn wir den richtigen Gewerbeimmobilienmakler finden wollen?

Gehen wir einmal die üblichen Verdächtigen durch ?
Lassen Sie uns mit den Maklern starten den die meisten Menschen kennen. 

Der Wohnmakler

Der Wohnmakler ist wie der Name schon sagt vor allem mit Vermietung und Verkauf von Wohnungen und Häusern befasst. Wer nur Wohnimmobilien macht dem fehlt im Grunde alles was für die Vermarktung von Gewerbeobjekten erforderlich ist.
Know-How, die entsprechende Erfahrung, ein realistisches Marktverständnis
das entsprechende Expertennetzwerk und die erforderlichen Vermarktungspartner ebenso wie die Erfahrung mit Selbstständigen, Unternehmern und Managern

Hinweis:
Auch wenn Sie gerade von einem Wohnmakler eine super Eigentumswohnung oder ein Penthouse gekauft haben oder er grade ihr Wohnhaus oder ihre Villa verkauft hat:

Gewerbe und Wohnen sind 2 unterschiedliche Planeten.
Sie werden keine Freude haben wenn ein Wohnmakler ihre Gewerbeimmobilie vermarktet.

Der Allroundmakler

Der Allroundmakler versucht im Grunde alles was ihm vor die Flinte kommt zu vermakeln.

Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien, Renditeobjekte, vielleicht auch Solaranlagen, Finanzierungen und Versicherungen.

Natürlich können Sie beim Verkauf einer Gewerbeimmobilie durch einen solchen Makler nur in Ausnahmefällen Spezial-Know-How erwarten. Das gilt m.E. meist sowohl für den Eigennutzermarkt als auch für den Investmentbereich.

Bei größeren Maklerbüros mit verschiedenen Abteilungen wie z.B. Wohnimmobilienvermietung, Verkauf von 1-2 Familienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen, Objekte für Kapitalanleger (meist ETW ), Investment (Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser, Büroobjekte, evtl. Handelsobjekte)  kommt es dann auf die Qualität des einzelnen Maklers an der für IHR Objekt zuständig ist.
Die Organisation allein – und sei sie noch so groß – verkauft keine Immobilien.

Makler bei Sparkassen / Volksbanken

Makler von Sparkassen kann ich recht gut beurteilen, da ich zusammen mit einem Sparkassenkollegen viele Jahre Sparkassenmaklern im Bereich Gewerbeimmobilien (Bewertung und Verkauf) trainiert habe. Dadurch bin ich auch an 2 Spezialaufgaben gekommen.
Zum einen habe ich mehrere Jahre lang die Führungsmannschaft der Immobilienabteilung der 3t-größten Sparkasse Deutschlands beim Aufbau ihrer Gewerbeimmobilienabteilung gecoacht und beraten. Zum anderen habe ich 1,5 Jahre lang eine Immobilienlandesgesellschaft der Sparkassen dabei unterstützt eine eigene Gewerbeschiene aufzubauen.

Die Domäne der Sparkassen ist die Vermittlung von Wohnimmobilien, vor allem wegen der  Baufinanzierung (Versicherung etc.). An zweiter Stelle kommt die Kapitalanlage (im Regelfall die Eigentumswohnung) und das Investment (geht mit Mehrfamilienhaus los). Das sind die 3 Schwerpunkte. Dann kommt wenn überhaupt Gewerbe.

Nur bei den ganz großen Sparkassen gibt es echte Gewerbemakler. Die natürlich viel lieber Investmentobjekte verkaufen als Gewerbeobjekte für Eigennutzer.
Wie schon gesagt kommt es auch dort auf den einzelnen Makler an mit dem man zu tun hat.
Echte Könner sind auch dort rar (Mangelfaktor Stückzahlerfahrung sowie einige innerbetriebliche Sonderfaktoren).

Für die Volks- und Raiffeisenbanken

trifft das oben gesagte ebenfalls zu.
Da es sehr viel mehr kleinere Volks- und Raiffeisenbanken gibt ist dort der qualifizierte Gewerbeimmobilienmakler noch sehr viel seltener als bei den Sparkassen.

Bei mir in der Ecke sitzt Deutschlands mitgliederstärkste Volksbank, die Volksbank Mittelhessen (Bilanzsumme über 7 Mrd.€).
In der Vergangenheit hat die Bank schwierigere Fälle im Gewerbebereich meist an ihre Bad Bank in Hamm weitergereicht, weil aus Sicht des Vorstands scheinbar dort eher die Spezialisten verortet wurden.

Vor dem Hintergrund dass man die nötige Stückzahlerfahrung braucht, um im Gewerbebereich erfolgreich agieren zu können ist es für die allermeisten Sparkassen und Volksbanken richtig
sich entweder selbst so einen Spezialisten einzukaufen oder mit einem solchen zu kooperieren.
Dafür gibt es viele Beispiele. Nicht im Ballungsraum, aber je weiter Sie an die Peripherie kommen.

Gewerbeimmobilienmakler (kurz Gewerbemakler)

Der Gewerbemakler verkauft und/oder vermietet ausschließlich Gewerbeimmobilien.

Das können sein:

  • Büros/Büroimmobilien (Office)
  • Hallen/Lager/Logistik/Produktion (Logistics/Production)
  • Handelsimmobilien wie Läden, Supermärkte, Fachmärkte, Fachmarktzentren, bis hin zu Einkaufszentren, Malls) RETAIL)
  • Hotels
  • Gastronomie (Systemgastronomie)Ich unterscheide folgende Untergruppen:

    Retailer 

    Leute die (in erster Linie) die freien Mietflächen in Deutschlands Fussgängerzonen füllen.
    Natürlich verkaufen diese Makler auch gern mal ein Objekt in der Fußgängerzone.
    Die arbeiten in der Regel für die beiden Gruppen (Händler, meist Ketten) und Vermieter.
    Da gibt es 2, 3 spezialisierte Makler die bundesweit arbeiten und jede größere Fussgängerzone komplett katalogisiert haben. Googeln.

Internationale Makler und nationale Spezialisten

Kennzeichen:
Je größer das Objekt desto besser. Egal ob Wohnungspakete, Logistikhallen, Einkaufszentren.

In diese Gruppen  fallen alle großen internationalen Makler CBRE, JLL, Cushwake, Colliers, BNP Paribas, aber auch Verbünde internationaler inhabergeführter Unternehmen wie das meines Ex-Studienkollegen Axel König, NAI Apollo.
Dazu kommen kleinere Spezialisten wie Immolox, Realogis, die sowohl Vermietung als auch Verkauf von Hallenobjekten machen.

Investmentmakler

Hier sind auch wieder die Großen zu nennen, aber ebenso Verbünde eigentümerbetriebener Maklerfirmen oder kleine Spezialisten wie mein Kooperationspartner Tobi oder ein spezialisierter MRICS-Kollege für den Bereich Logistik/Industrial.

Kleine spezialisierte Gewerbemakler außerhalb der BIG 7

Dazu zähle ich mich. Meist sind es kleinere Büros – mit unterschiedlicher Spezialisierung.

Falls Sie also so einen Makler suchen, schreiben Sie mir eine email an rp@puth.de und ich schaue ob Ich Ihnen jemand empfehlen kann. Durch meine zahlreichen Netzwerke (immoebs, MRICS, RT, Immobilienprofi, IS24, Focus, Sparkassen) habe ich meist einen Tip für Sie.

SPEZIALFALL 1: Onlinemakler

Von den fast 30 Firmen die 2015 diesem Segment zuzurechnen waren sind heute nur noch 3 übrig. McMakler übrig, Maklaro und 123 Makler.

Der Rest hat gemerkt: Makeln ist doch nicht so einfach wie sich der Computerfreak die Welt vorgestellt hat. Wenn dann funktionieren die Ansätze dieser Unternehmen in den Großstädten im Bereich Wohnimmobilien.

Bevor Sie einem dieser Unternehmen ihr Objekt zur Vermarktung anvertrauen
googeln Sie bitte im Internet.

Bei 1 2 3 Makler wird z.B. auf der Webseite geworben mit dem Slogan “Das sind die erfolgreichsten Verkaufsmakler vor Ort”. Kein einziger der in meiner Region bei 1, 2, 3 gelisteten Makler gehört aus meiner Sicht in die Riege erfolgreicher Verkaufsmakler. Eher das Gegenteil ist der Fall.

McMakler gibt bei uns in der Region eine Adresse an – Dort sitzt niemand. Das Telefon ist umgeleitet auf die Zentrale.

Im Regelfall haben diese Firmen kein eigenes Makler-Personal sondern bedienen sich “örtlicher” Makler. Die im Regelfall nicht zur ersten und meist noch nicht einmal zur 2ten Liga gehören.

SPEZIALFALL 2: Lead-Verkäufer

Falls Sie im Internet eingeben “Immobilienbewertung Online kostenlos” dann landen Sie bei Firmen wie Hausgold, realbest, homeday.

Wenn Sie als Eigentümer nur den Wert ihrer Immobilie wissen wollen ist die Bewertung bei diesen Anbietern kostenlos.

Erbracht wird die Bewertung von “örtlichen” Maklern. Sie können davon ausgehen dass vor allem solche Makler mit Leadverkäufern zusammenarbeiten, die zu wenig Eigentümer-/Verkäuferkontakte haben. Das heißt es sind NIE die Topleute der Branche die ihr Objekt bewerten.

Diese Portale verkaufen die Adressen von Eigentümern die sich für eine kostenlose online Bewertung interessieren, ggf. auch ihr Haus verkaufen wollen parallel an mehrere Makler.

Der Makler ist dann verpflichtet bei Ihnen, dem “Kunden” kostenlos eine Bewertung zu erstellen – in der Hoffnung vielleicht von Ihnen einen Vermarktungsauftrag zu bekommen.

Mit 1 Adresse eines Eigentümers verdient das Portal nicht selten 500 bis 2000 Euro.

Der Makler muss dafür zahlen. Kommt kein Verkaufsauftrag zustande und das ist die Regel: SEIN PECH. Meist wollen diese Lead-Genererierungs-Firmen auch noch an den Maklerprovisionen beteiligt werden.

Fazit:
Bei Wohnen kann es vielleicht für den ein oder anderen Eigentümer und den ein oder anderen Makler funktionieren. Bei Gewerbe sehe ich es nicht, da in den Firmen keine Gewerbekompetenz  vorhanden ist und vor Ort meist nur mit 2t und 3tklassigen Allroundmaklern zusammenarbeiten.

Auf was sollten Sie achten bei der Maklerauswahl?

Hat der Makler Erfahrung mit der Art und Größenordnung der Immobilie die Sie verkaufen wollen?

Verkaufen ist ein Stückzahlsport.

Wenn Sie schon 50 Gewerbeobjekte verkauft haben dann haben Sie meist alle Fehler gemacht und wissen was funktioniert und was nicht.

Wenn der Gewerbemakler schon mehrere Objekte wie ihres (Typ und Größenordnung) verkauft hat dann kommt er in die nächste Runde. Sonst nicht.

Referenzen/Kundenaussagen

Hat “ihr” Makler qualifizierte Kundenaussagen auf seiner Webseite?

Nicht ” Herr Müller hat uns gut unterstützt. Weiter so. R.Müller aus K.

Hat er Objektbeispiele vermarkteter Objekte auf seiner Webseite?

Ein ansonsten ebenfalls gutes Zeichen: Aktuelle Angebote
Das haben allerdings derzeit nur wenige Makler bei der derzeitigen Marktlage.
Wenn Sie kein Verkaufsobjekt finden das so aussieht wie ihres dann ist das in der jetzigen Marktsituation nicht unbedingt ein Ko-Kriterium.

Lesen Sie bitte meinen Artikel über den Markt, Wieviel Gewerbeimmobilien werden in Deutschland pro Jahr verkauft bzw. in einem normalen Landkreis damit Sie verstehen wie “dünn” Angebot und Nachfrage im Gewerbebereich ist. 

Hat der Makler ein System?

Ein System ist eine Vorgehensweise die zum Erfolg führt.

McDonalds hat z.B. ein System.
Ein System das mit 300% jährliches Fluktuation klar kommt.
Wo die Pommes frites und die Chicken McNuggets immer gleich schmecken.
“Weil die Pommes Frites Maschine intelligenter ist als der Bediener der Pommes Frites Maschine.”

Telefonkarten hatten früher ein abgeschnittene Ecke.
Man konnte Sie nur in eine Richtung in den Kartenschlitz stecken. Das ist ein System.

Ich habe im Laufe vieler Jahre für den Verkauf von Gewerbeobjekten für Eigennutzer ein System entwickelt

mit dem ich seit 2004 (bis auf 3 begründete Ausnahmen) “alle Gewerbeimmobilien im Alleinauftrag innerhalb der vereinbarten Kaufpreis-Spanne verkauft habe. Im Schnitt 8,48% besser als die Markterwartung und in durchschnittlich 11,1 Monaten anstatt 30 Monaten wie marktüblich.” 

Erklärt Ihnen der Makler den Markt?

Ein ganz wesentlicher Punkt.

Daran merken Sie ob er was drauf hat.

Wären Sie gern mal Mäuschen wenn ich einem Verkäufer die Marktlage erkläre ?
Wenn ja, dann melden Sie sich  am besten jetzt hier für mein Webinar an:

” Die 9 bestgehüteten Geheimnisse im Gewerbeimmobilienverkauf für Eigennutzer ”
 

Akzeptiert der Makler sofort ihre Preisvorstellungen ?

Wenn der Makler sofort ihre Preisvorstellung akzeptiert dann betrachte ich das als schlechtes Zeichen.

Warum ?

Ganz einfach:

Entweder er hat keine Ahnung, ist verzweifelt, braucht den Auftrag oder ist kein guter Verhandler/Überzeuger. (Diesen Typ kann man dann im Regelfall sowieso nicht brauchen).

Oder er weiß genau was er tut.
Auch wenn er genau weiß dass z.B. ihr Startpreis nicht am Markt erzielbar ist lässt er Sie machen.
Psychologisch ist das bei manchem Zeitgenossen besser als zu sagen “Herr Müller das wird nicht funktionieren”. Manche müssen selbst mit dem Kopf an die Wand stoßen. Und merken: “Oh – so gehts scheinbar doch nicht.” Gehen wir halt mit dem Preis runter.
Nachteil dieser Methode: Sie verlieren Zeit. Und mitunter einen guten Käufer.

Meine Vorgehensweise ist anders. 

Ich erkläre dem/der/den Eigentümern die Marktlage.

…wie gut oder wie schlecht die Nachfrage ist.

…mit welchen Konkurrenzobjekten und -alternativen wir konkurrieren
(andere Bestandsobjekte, Neubau, Anmietung, Outsourcing etc.)

Dann zeige ich Ihnen was es kostet ein ähnliches Objekt neu zu bauen .

Und last but not least zeige ich Ihnen was passiert wenn wir mit einem nicht marktgerechten Preis in einen nachfragearmen Markt starten.

Hat der Makler Leistungskennwerte?

Ich habe Ihnen ja unter dem Unterpunkt “Hat der Makler ein System” einige Leistungskennwerte mitgeteilt.

  • Seit 2004 bis auf 3 Objekte alle Objekte im Alleinauftrag erfolgreich vermarktet.
  • Im Schnitt erziele in 8,48% höhere Preise als der Markt
  • ich brauche 11,1 Monate im Vergleich zu vielen die 2,5 x so lange brauchenHier noch einige Daten
  • seit 1999 habe ich über 375.000 m2 Gewerbefläche (Hallen- und Büro-m2) vermarktet
  • und über 400 Gewerbeobjekte und -flächen vermietet und verkauft
  • In Mittelhessen bin ich Co-Autor von 10 Gewerbemietspiegeln
    und habe Einblick in ca. 4.000 Gewerbemietverträge.

Ich denke jetzt wissen Sie was ich mit Leistungskennwerte meine.

Was unterscheidet diesen Makler von anderen Maklern

Bei den ganz großen Makler heißt die Frage: Welche Firma ist besser?

Bei kleinen Firmen beschränkt sich die Frage im Regelfall auf die Person.

Was für mich wichtig wäre wenn ich z.B. einen Kooperationspartner in einem anderen Markt suche:

a. kennt er den Markt?

b. hat er Kontakte?

c. Ist er ein guter Verkäufer?

c. kann er frei handeln? (da fallen Bankmakler zumindest zum Teil schon weg)

d. welche weiteren Assets bringt er mit?

Welche Netzwerke bringt er mit?

Was meine ich mit Netzwerke?

Nun das sind 2 unterschiedliche Dinge.

A braucht jeder gute Gewerbemakler ein Expertennetzwerk 

neben Handwerkern aller Gewerke und Notaren, Anwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern  natürlich Architekten und Bauingenieure, Statiker, Energiefachleute, Experten für Altlasten und kontaminierte Baustoffe, Bauplanungsrechtsprofis und Baurechtsprofis, Erschließungsplaner,  Baufachleute für dieses und jenes, Gründungs- und Baugrundgutachter, Bauleitplaner, Landschaftsplaner, ggf. Käferzähler und Goldhamsterumsiedler, aber auch Jungs die sich mit Trafos, Kranbahnen, Hallenheizungen und Industriefußböden auskennen.

Das kann man bei jedem Gewerbemakler der länger als 10, 15 Jahre im Markt ist eigentlich voraussetzen.

Noch wichtiger aber sind Vermarktungsnetzwerke

Was sind Vermarktungsnetzwerke?

Das sind Kontakte über die der Käufer kommen könnte.

  • Wenn ich z.B. überregional arbeite dann kann ich den / die örtlichen Gutachterausschüsse anfragen bzgl. Kaufpreissammlung wenn ich ein Gutachten machen muss.
  • Ich schaue in meiner Fokusliste (ich bin einer von 200 Top-Gewerbemaklern in Deutschland)
    welcher Kollege dort in der Nähe sitzt – mit dem man zusammenarbeiten kann oder ein Gemeinschaftsgeschäft machen kann?
  • Welche (Sparkassen-)Makler sitzen in der Region die ich kenne?
  • Gibt es Makler aus meiner Zeit beim Immobilienprofi-Competence-Club in der Gegend?
  • Irgendwelche Lions, Round Table, Old Table Kontakte ich nutzen kann.
  • Gibt es Immoebs-Leute die in der Nähe arbeiten? (über 3000 bundesweit)
  • Ob es RICS-Leute gibt die dort sitzen? (weltweit über 100.000 Personen)
  • Natürlich schaue ich auch in den Immobilienscout wer dort diesen Immobilientyp anbietet
  • Ich schaue auch wer von meinen Frankfurter Kontakten (im Grunde die großen Makler dieser Welt)
    in der Nähe ein Büro hat oder wohnt.

Last but not least:
Stimmt die Chemie? Haben Sie ein gutes Bauchgefühl?

Ein ganz wichtiger Punkt.

Nicht jeder Makler passt zu jedem Kunden.

Was sagt ihr Bauchgefühl?

Ich für meinen Teil arbeite auch nur mit Verkäufern wo ich ein gutes Gefühl habe.

Sonderfall:
In Ihrer Region gibt es keinen Gewerbemakler oder nur einen mit dem Sie nicht zusammenarbeiten wollen. Was machen Sie in so einem Fall?

Was Sie auf keinem Fall tun sollten ist einen x-beliebigen lokalen Makler beauftragen. 
Denn davon bekommt der nicht plötzlich Know-How und Marktkenntnisse. 

In diesem Fall mailen sich mich am besten an unter rp@puth.de oder rufen mich an unter der 06441/381880. Falls ich nicht persönlich erreichbar bin hinterlassen Sie mir ihre Kontaktdaten plus Telefon und email und ein paar Infos zum Hintergrund. Ich melde mich im Regelfall innerhalb von 48 Stunden. Und schaue dann was ich tun kann für Sie.

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Wenn Sie darüber hinaus wissen wollen auf was Sie beim Verkauf einer Gewerbeimmobilie achten sollen – dann empfehle ich Ihnen meinen 2-teiligen Artikel:

Was Sie beachten müssen Wenn Sie eine ehemals selbst genutzte Gewerbeimmobilie gut verkaufen wollen (Teil 1 von 2)

Was Sie beachten müssen Wenn Sie eine ehemals selbst genutzte Gewerbeimmobilie gut verkaufen wollen (Teil 2 von 2)

Den Artikel “Die 9 häufigsten Fehler ím Umgang mit Maklern”  finden Sie hier. 

Robert Puth, Wetzlar 

Sie haben eine dringende Frage?
Dann schicken Sie mir bitte eine email an rp@puth.de – meine persönliche emailadresse. Ich antworte meist innerhalb von 48 Stunden.

Sie möchten gern IHREN Fall mit mir durchsprechen?
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Die Kunden, die sich frühestmöglich mit mir zusammengesetzt haben, haben stets die besten Resultate erzielt.  …und innerhalb kurzer Zeit gut verkauft – ohne Stress.
Um sich gegen teure Kaufpreisverluste und lange Vermarktungszeiten zu schützen
können Sie hier einen Telefon-Termin in meinem Online-Kalender buchen.


[1]
2016 wurden in Deutschland ca. 50.000 Gewerbeobjekte verkauft.
Darunter 17.000 Handelsobjekte (auf die ich hier nicht eingehen will) sowie ca. 15.000 Teileigentumsflächen (meist max. 200 m2 große Büro-, Laden- oder Praxisflächen). Der Rest sind Gastronomie, Beherbergungs- und Freizeitimmobilien. Sowie die o.g. Hallen und Büros.

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