Wie finde ich den richtigen Gewerbeimmobilien-Makler?

“Wie finde ich den richtigen Gewerbeimmobilien-Makler”

ist die Standardfrage vieler Eigentümer,

die überlegen ob oder sich schon dazu entschlossen haben einen Profi  mit dem Verkauf ihrer Gewerbeimmobilie zu beauftragen.

 

Um den richtigen Gewerbemakler zu finden müssen wir zuerst 3 Fragen klären:

1. Um was für eine Gewerbeimmobilie geht es ?

2. Um welche Größenordnung geht es ?

3. Wo liegt das Objekt (Region, Lage)

Frage 1: Um was für eine Gewerbeimmobilie geht es ?

a. eine (gut) vermietete gewerbliche Renditeimmobilie

b. eine aktuell oder früher selbst genutzte Gewerbeimmobilie,
    auch “Eigennutzer-Objekt” genannt.

Der Hauptunterschied zwischen diesen 2 Gewerbeobjekt-Typen

 

Für die (gut) vermietetete gewerbliche Renditeimmobilie gibt es immer Nachfrage.
Im Grunde kann der Käufer aus der ganzen Welt kommen.

Bei der selbst genutzten Gewerbeimmobilie ist die Nachfrage stark eingeschränkt
weil der Käufer oft in der näheren oder weiteren Region sitzt. Und nur zu einem geringeren Prozentsatz von noch weiter her kommt.


Wer kommt 
als Makler für gewerbliche Renditeobjekte in Frage?

je nach Größenordnung sind das 

alle großen internationalen Makler  (5-10 Mio. € ist da oft die Untergrenze)

einige nationale Champions

spezialisierte 1 – 2 Mann Büros wie z.B. mein Kooperationspartner. Er hat Zugang zu ca. 3.000 Investoren, hat bei großen Maklern und in einem Family Office gelernt und macht seit 20 Jahren nur Investment. Und kauft auch für den eigenen Bestand.

Wer kommt als Makler für Eigennutzer-Objekte in Frage?

Bei Gewerbeobjekten für Eigennutzer kommen vor allem 

Gewerbemakler mit regionalem Schwerpunkt in Frage

Alternative: überregional einsatzfähige Spezialisten (wie z.B. ich selbst ).

 Für die großen (inter-)nationalen Makler meist uninteressant. 


Kommen wir zu Frage 2…

Frage 2:  Um welche finanzielle Größenordnung geht es?

Ich unterscheide 3 Gruppen

a. größer 5 Mio. €     b. 300 TE bis 5 Mio. €     c. unter 300 TE

 

a. Gewerbeimmobilien größer 5 Mio. € 

Meist handelt es sich bei Objekten dieser Preisklasse um vermietete Gewerbeimmobilien, sogenannte Investment-Objekte.

Wenn ihre Renditeimmobilie also einen Kaufpreis von > 5 Mio. € hat
dann haben Sie die Qual der Wahl:

Einen der großen internationalen Makler

Ein Makler mit deutschlandweitem Verbund

kleinere spezialisierte Makler

Eigennutzerobjekte > 5 Mio. sind relativ selten.

Meist sind das Konzernimmobilien.

Die handelnden Persionen haben im Regelfall ihre(n) (großen) Lieblingsmakler.

Alternative:
Ein regionaler Gewerbeimmobilienspezialist bzw. ein bundesweit einsetzbarer Akteur mit Spezialknow-How und Vermarktungsnetzwerk.

b. Gewerbeimmobilien zwischen 300.000 und 5 Mio. Euro

Wenn es ein Renditeobjekt unter 5 Mio. € ist…

würde ich mir einen kleineren Investment-Makler zu suchen.
Wo Sie direkt vom Chef betreut werden und nicht wie bei den ganz großen Maklern z.T. von blutjungen Youngstern, die ihr Sohn oder Enkel sein könnten.
Damit wir uns richtig verstehen: Das sind alles ambitionierte Leute. Aber in einem kleineren Büro da ist ihr Auftrag noch wichtig und Sie nicht der Fall XYZ/202X.

So ein Investmentprofi wie mein Kooperationspartner zum Beispiel. Der seit 20 Jahren nur Renditeobjekte macht und Tausende von Investoren kennt. Und auch ab und zu was für den eigenen Bestand kauft. Falls das interessant für Sie ist schicken Sie mir eine email an robert.puth@puth-wz.com. Die lese nur ich. PS. Mein Mann hat von 2 Mio. € bis 100 Mio.€ schon alles gemacht.


Wenn es ein Gewerbeobjekt für Eigennutzer ist

dann empfehle ich Ihnen nach einem lokalen/regionalen Gewerbespezialisten suchen.

Weil hier brauchen Sie die regionale Expertise.

Dieses Geschäft betreibe ich z.B. seit über 20 Jahren in Mittelhessen (Wetzlar, Gießen).

Für Stammkunden habe ich das auch schon ca. 15x erfolgreich in ganz Deutschland gemacht. 

Wie das geht X-Hundert km vom Heimatmarkt entfernt eine Gewerbeimmobilie zu verkaufen oder zu vermieten lesen Sie in diesem Artikel.

c. unter 300.000 Euro 

Diese Objekte liegen häufig im Mischgebiet.

Da kann auch der Wohnmakler oder Allrounder der richtige Ansprechpartner sein. 

Allgemeiner Haken an der Sache: In Mischgebieten gibt es für Gewerbebetriebe häufig Ärger mit der “Wohnfraktion” wegen Parken, Betriebslärm, anfahrende LKW’s.

…so weiter geht’s

Frage 3: Wo liegt die Gewerbeimmobilie

Ein wesentlicher Punkt für die Maklerwahl ist auch der Standort.

Ich unterscheide ganz grob:

Im Ballungsraum – noch konzentrierter in den Metropolen Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Köln oder Frankfurt – dort ist im Grunde alles versammelt was Rang und Namen hat in der Maklerwelt. Von Internationalen Makler, nationalen Champions und starken lokalen Anbietern.

Auf dem flachen Land / in der Pampa ist die Sache noch einfacher.
Dort gibt es nämlich meist gar keine Gewerbemakler.

Der dritte Fall – die Immobilie liegt weder in einem Ballungsraum noch in der Pampa – dürfte der häufigste sein.

Dort spielen die beiden anderen Hauptfaktoren Objekttyp und Objektgröße die entscheidende Rolle bei der Frage wer der richtige Gewerbemakler für ihren Fall ist.

Welchen Maklertypen man begegnet

Der Wohnmakler

Der Wohnmakler ist vor allem mit Verkauf (manchmal auch Vermietung) von Wohnungen und Häusern befasst. Ihm fehlt im Grunde alles was für die Vermarktung von Gewerbeobjekten erforderlich ist: Know-How, die entsprechende Erfahrung, ein realistisches Marktverständnis, das entsprechende Expertennetzwerk und die erforderlichen Vermarktungspartner.

Ein gut gemeinter Tipp:
Auch wenn Sie gerade von einem Wohnmakler eine super Eigentumswohnung oder ein Penthouse gekauft haben oder er grade ihr Wohnhaus oder ihre Villa verkauft hat:

Sie werden keine Freude haben wenn ein Wohnmakler ihre Gewerbeimmobilie vermarktet. Im Gegenteil – Stress und Ärger sind vorprogrammiert.

Der Allroundmakler

Solche Kollegen gibt es auch: Der Allroundmakler vermakelt alles was ihm vor die Flinte kommt.

Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien, Renditeobjekte, vielleicht auch Solaranlagen, Finanzierungen und Versicherungen.

Es gibt Sie – diese Leute die Wohnen und Gewerbe gleich gut können.
Ich kenne Hunderte von Maklern. 2 davon können beides.

Beim Verkauf einer Gewerbeimmobilie durch einen solchen Makler ist der Erfolg
von der Erfahrung und vom Know-How des Maklers abhängig.

 

Bei größeren Maklerbüros
mit verschiedenen Abteilungen wie z.B. Wohnimmobilienvermietung, Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen, Objekte für Kapitalanleger (meist ETW ), Investment (Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser, Büroobjekte, evtl. Handelsobjekte)  kommt es auf die Qualität des einzelnen Maklers an der für IHR Objekt zuständig ist.

Wenn dort der Spitzenmann sitzt, dann können Sie mit dem arbeiten. 
Andererseits: Wenn er der Spitzenmann wäre hätte er sich wahrscheinlich schon selbständig gemacht.

Makler bei Sparkassen / Volksbanken

Makler von Sparkassen kann ich recht gut beurteilen, da ich seit vielen Jahre Sparkassenmakler (Bewertung und Verkauf von Gewerbeimmobilien) trainiere. 

Die Domäne der Sparkassen/Volksbanken ist die Vermittlung von Wohnimmobilien,
vor allem wegen der  Baufinanzierung (Versicherung etc.).

An zweiter Stelle kommt die Kapitalanlage (im Regelfall die Eigentumswohnung) und das Investment (geht mit Mehrfamilienhaus los). Dann kommt – wenn überhaupt Gewerbe.

Nur bei den ganz großen Sparkassen gibt es echte Gewerbemakler. Die natürlich viel lieber Investmentobjekte verkaufen als Gewerbeobjekte für Eigennutzer.
Bei Investment haben Sie ihre üblichen Verdächtigen die Sie ansprechen können, bei Eigennutzerobjekten müssen auch die Sparkassen mühsam nach dem Käufer suchen.

Allerdings oft ohne die für eine erfolgreiche Vermarktung von Gewerbeobjekten entsprechenden Erfahrungswerte / spricht ohne die entsprechende Stückzahl-Erfahrung zu haben.

Dazu kommt: Auch der Sparkassenmakler hat einen Chef. Und noch einen obendrüber. Da kommt dann – logischerweise und völlig zurecht – das “Gesamtbankverständnis” ins Spiel. Das heißt der Bankmakler kann manchmal nicht immer komplett im Sinne des Verkäufers agieren. Ggf. steht der Käufer der Bank näher als Sie als Verkäufer.

Wie bereits erwähnt kommt es auch dort auf den einzelnen Makler an mit dem man zu tun hat. 
Echte Könner für selbst genutzte Gewerbeimmobilien gibt es, diese sind allerdings bei weitem nicht der Normalfall.

Makler bei Volks- und Raiffeisenbanken

Auf diese Gruppe trifft das bei den Sparkassen gesagte ebenfalls zu.

Da es sehr viel mehr kleinere Volks- und Raiffeisenbanken gibt als kleine Sparkassen gibt ist der qualifizierte Gewerbeimmobilienmakler “bei den Genossen” noch sehr viel seltener als bei den Sparkassen.

Das Massengeschäft – und viel einträglicher wegen der Finanzierungsseite – ist auch bei den Volks- und Raiffeisenbanken die Wohnimmobilie.

Gewerbeimmobilienmakler (kurz Gewerbemakler)

Der Gewerbemakler verkauft und/oder vermietet ausschließlich Gewerbeimmobilien.

Das können sein:

  • Büros/Büroimmobilien (Office)
  • Hallen/Lager/Logistik/Produktion (Logistics/Production)
  • Handelsimmobilien wie Läden, Supermärkte, Fachmärkte, Fachmarktzentren, bis hin zu Einkaufszentren, Malls) RETAIL)
  • Hotels
  • Gastronomie (Systemgastronomie)

Ich unterscheide bei Gewerbemaklern folgende Untergruppen:

Retailer 

Es gibt 2, 3 spezialisierte Handels-Makler die bundesweit arbeiten und jede größere Fussgängerzone komplett katalogisiert haben.

Internationale Makler und nationale Spezialisten

Kennzeichen: Je größer das Objekt desto besser. Egal ob Wohnungspakete, Logistikhallen, Einkaufszentren.

In diese Gruppen  fallen alle großen internationalen Makler wie CBRE, JLL, Cushwake, Colliers, BNP Paribas, aber auch Verbünde internationaler und nationaler inhabergeführter Unternehmen. Dazu kommen kleinere Spezialisten die sowohl Vermietung als auch Verkauf von Hallenobjekten machen.

Investmentmakler

Hier sind auch wieder die Großen zu nennen, aber ebenso Verbünde eigentümerbetriebener Maklerfirmen oder kleine Spezialisten wie mein Kooperationspartner oder ein spezialisierter MRICS-Kollege für den Bereich Logistik/Industrial.

Kleine spezialisierte Gewerbemakler außerhalb der großen Städte

Dazu zähle ich mich. Meist sind es kleinere Büros – mit unterschiedlicher Spezialisierung.

Falls Sie so einen Makler suchen, schreiben Sie mir eine email an robert.puth@puth-wz.com und ich schaue ob Ich Ihnen jemand empfehlen kann. 

SPEZIALFALL 1: Onlinemakler

Von den fast 30 Firmen die 2015 diesem Segment zuzurechnen waren sind heute nur noch 3 übrig. McMakler übrig, Maklaro und 123 Makler.

Der Rest hat gemerkt:
Makeln ist doch nicht so einfach wie sich der Computerfreak die Welt vorgestellt hat.

Die Ansätze dieser Unternehmen funktionieren wenn dann vor allem in den Großstädten und bei Wohnimmobilien.

Mein bisheriges Erleben:
Im Regelfall haben diese Firmen kein eigenes Makler-Personal sondern bedienen sich oft “örtlicher” Makler. Die im Regelfall nicht zur ersten und oft noch nicht einmal zur 2ten Liga gehören.

SPEZIALFALL 2: Lead-Verkäufer

Wenn Sie bei Google eingeben “Immobilienbewertung Online kostenlos” dann landen Sie bei Firmen wie Hausgold, realbest, homeday.

Diese Firmen bieten Eigentümern eine kostenlose Wertermittlung ihrer Immobilie an.

Erbracht wird die Bewertung von “örtlichen” Maklern.

Sie können davon ausgehen dass vor allem solche Makler mit Leadverkäufern zusammenarbeiten, die zu wenig Eigentümer-/Verkäuferkontakte haben.

Das heißt es sind nur sehr selten die Topleute der Branche die ihr Objekt bewerten.

Die Lead-Verkäufer-Firmen verkaufen die Adressen der Eigentümer die sich für eine kostenlose online Bewertung interessieren (diese Adresse ist ein LEAD, ein Interessent, ein potentieller Kunde) häufig parallel an mehrere Makler.

Der Makler ist dann verpflichtet, dem “Kunden” kostenlos eine Bewertung zu erstellen – in der Hoffnung vielleicht einen Vermarktungsauftrag zu erhalten. 

Mit 1 einzigen Adresse eines Eigentümers der sich für eine Bewertung seiner Immobilie interessiert verdient das Portal nicht selten 500 bis 2000 Euro.

Der Makler muss für die Adresse bezahlen.
Dann muss er kostenlos die Immobilie bewerten.
Kommt kein Verkaufsauftrag zustande – und das ist die Regel – dann ist das PECH für den Makler.

Zunehmend wollen diese Lead-Genererierungs-Firmen auch noch in nicht unerheblichen Maße an den Maklerprovisionen beteiligt werden.

Fazit:

Bei Wohnen kann es vielleicht für den ein oder anderen Eigentümer und den ein oder anderen Makler funktionieren.

Bei Gewerbe sehe ich es nicht, oft enden die Bewertungsformulare für Gewerbe bei 1000 m2 Grundstück und bei 200 m2 Gebäudefläche. Da fängt es bei mir noch gar nicht mal an.

Mein Fazit: 

Für den Verkauf selbstgenutzter Gewerbeimmobilien sind Sie anderswo besser aufgehoben als bei Lead-Verkäufer oder Onlinemaklern.

Auf was sollten Sie achten bei der Maklerauswahl?

Elementar:
Hat der Makler Erfahrung mit der Art und Größenordnung
der Immobilie die Sie verkaufen wollen?

Verkaufen ist ein Stückzahl-Sport.

Wenn Sie schon 50 Gewerbeobjekte verkauft haben, dann haben Sie die meisten groben Fehler gemacht und wissen was funktioniert und was nicht.

Wenn der Gewerbemakler schon mehrere Objekte wie ihres (Typ und Größenordnung) verkauft hat dann kommt er in die nächste Runde. Sonst nicht.

Hat der Makler Aussagen zu Firma und Personen auf seiner Webseite?

Bilder von Personen?
Werdegang?
Philosophie?

oder nur allgemeines Gelaber ohne dass man weiß wer die handelnden Personen sind?

Minimum Bild des Chefs und oder der Chefin.

Hat der Makler echte Referenzen/Kundenaussagen auf seiner Webseite?

Hat “ihr” Makler qualifizierte Kundenaussagen auf seiner Webseite?

Nicht ” Herr Müller hat uns gut unterstützt. Weiter so. R.Müller aus K.

Hat er Objektbeispiele vermarkteter Objekte auf seiner Webseite?

Ein ansonsten ebenfalls gutes Zeichen: Aktuelle Angebote

Wenn Sie kein Verkaufsobjekt finden das so aussieht wie ihres dann ist das in der jetzigen Marktsituation nicht unbedingt ein Ko-Kriterium.

Lesen Sie bitte meinen Artikel über den Markt, Wieviel Gewerbeimmobilien werden in Deutschland pro Jahr verkauft bzw. in einem normalen Landkreis damit Sie verstehen wie “dünn” Angebot und Nachfrage im Gewerbebereich für Eigennutzer ist. 

Hat der Makler ein System?

McDonalds hat z.B. ein System
Ein System das mit 300% jährlicher Fluktuation klar kommt.
Wo die Pommes frites (und die Chicken McNuggets) immer gleich schmecken, “weil die Pommes Frites Maschine intelligenter ist als der Bediener der Pommes Frites Maschine.”

Telefonkarten hatten früher eine abgeschnittene Ecke
Man konnte Sie nur in eine Richtung in den Kartenschlitz stecken. Das ist ein System.

Ich habe im Laufe vieler Jahre für den Verkauf von Gewerbeobjekten für Eigennutzer ein System entwickelt.

Gewerbeimmobilienvermarktung mit System.

Einzelheiten dazu unter dem nächsten Punkt Leistungskennwerte.

Veröffentlicht ihr Makler Leistungskennwerte?

  • Seit 2004 bis auf 3 Objekte alle Objekte im Alleinauftrag erfolgreich vermarktet.
  • Im Schnitt erziele in 8,48% höhere Preise als der Markt
  • ich bin 2,5 x schneller als marktüblich
  • seit 1999 habe ich knapp 400.000 m2 Gewerbefläche (Hallen- und Büro-m2) vermarktet
  • und über 400 Gewerbeobjekte und -flächen vermietet und verkauft
  • In Mittelhessen bin ich Co-Autor von 12 Gewerbemietspiegeln
  • habe Einblick in ca. 6.000 Gewerbemietverträge.

Erklärt Ihnen der Makler den Markt?

Ein ganz wesentlicher Punkt.

Daran merken Sie ob er was drauf hat.


Akzeptiert der Makler sofort ihre Preisvorstellungen ?

Wenn der Makler sofort ihre Preisvorstellung akzeptiert dann betrachte ich das als schlechtes Zeichen.

Warum ?

Ganz einfach:

In 99 von 100 Fällen hat der Eigentümer keine realistischen Preisvorstellungen.
Das fängt beim Verkauf von 30 m2 Gartenland an und zieht sich durch bis zu den milliardenschweren Portfoliopaketen. 

Wenn ein Makler mit Ihnen nicht über den Preis diskutiert dann ist er zu 98% ein schwacher Makler. Entweder er hat keine Ahnung, ist verzweifelt, braucht den Auftrag oder ist kein guter Verhandler/Überzeuger. 

Meine Vorgehensweise ist anders. 

Ich erkläre dem/der/den Eigentümern die Marktlage.

…wie gut oder wie schlecht die Nachfrage ist.

…mit welchen Konkurrenzobjekten und -alternativen wir konkurrieren

Dann zeige ich Ihnen was es kostet ein ähnliches Objekt neu zu bauen .

Ich zeige ihm auch auf was passiert wenn wir mit einem nicht marktgerechten Preis in einem Markt mit sehr schwacher Nachfrage starten.

Und ich erkläre ihm welche Vermarktungspartner ich in seinem speziellen Fall mit ins Boot holen kann, um die Nachfrage zu optimieren.

Was unterscheidet diesen Makler von anderen Maklern?

Bei den ganz großen Makler heißt die Frage: Welche Firma ist besser?

Bei kleinen Firmen beschränkt sich die Frage im Regelfall auf die Person.

Was für mich wichtig wäre wenn ich z.B. einen Kooperationspartner in einem anderen Markt suche:

a. kennt er den Markt?

b. hat er Kontakte?

c. Ist er ein guter Verkäufer?

c. kann er frei handeln? (da fallen Bankmakler zumindest zum Teil schon weg)

d. welche weiteren Assets bringt er mit?

Welche Netzwerke bringt er mit?

A braucht jeder gute Gewerbemakler ein Expertennetzwerk 

neben Handwerkern aller Gewerke und Notaren, Anwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern  natürlich Architekten und Bauingenieure, Statiker, Energiefachleute, Experten für Altlasten und kontaminierte Baustoffe, Bauplanungsrechtsprofis und Baurechtsprofis, Erschließungsplaner,  Baufachleute für dieses und jenes, Gründungs- und Baugrundgutachter, Bauleitplaner, Landschaftsplaner, ggf. Käferzähler und Goldhamsterumsiedler, aber auch Jungs die sich mit Trafos, Kranbahnen, Hallenheizungen und Industriefußböden auskennen.

B Noch wichtiger aber sind Vermarktungsnetzwerke

Was sind Vermarktungsnetzwerke?

Das sind Kontakte über die der Käufer kommen könnte.

  • Wenn ich z.B. überregional arbeite dann kann ich den / die örtlichen Gutachterausschüsse anfragen bzgl. Kaufpreissammlung wenn ich ein Gutachten machen muss.
  • Ich schaue in meiner Gewerbemaklerkollegen-Liste
    (ich bin einer von 200 Top-Gewerbemaklern in Deutschland) welcher Kollege dort in der Nähe sitzt – mit dem man zusammenarbeiten kann oder ein Gemeinschaftsgeschäft machen kann?
  • Welche (Sparkassen-)Makler sitzen in der Region die ich kenne? Ich habe Makler aus 70 Sparkassen trainiert.
  • Gibt es Makler aus meiner Zeit beim Immobilienprofi-Competence-Club in der Gegend?
  • Irgendwelche Lions, Round Table, Old Table Kontakte ich nutzen kann.
  • Gibt es Immoebs-Leute die in der Nähe arbeiten? (über 3000 bundesweit)
  • Ob es RICS-Leute gibt die dort sitzen? (weltweit über 100.000 Personen)
  • Natürlich schaue ich auch in den Immobilienscout wer dort diesen Immobilientyp anbietet
  • Ich schaue auch wer von meinen Frankfurter Kontakten (im Grunde die großen Makler dieser Welt) in der Nähe ein Büro hat oder dort wohnt.

Last but not least:
Stimmt die Chemie? Haben Sie ein gutes Bauchgefühl?

Ein ganz wichtiger Punkt.

Nicht jeder Makler passt zu jedem Kunden.

Was sagt ihr Bauchgefühl?

Ich für meinen Teil arbeite auch nur mit Verkäufern wo ich ein gutes Gefühl habe.

Sonderfall:
In Ihrer Region gibt es keinen Gewerbemakler oder keinen mit denen Sie zusammenarbeiten wollen. Was machen Sie in so einem Fall?

NIE einen x-beliebigen lokalen Makler beauftragen. 
Denn davon bekommt der nicht plötzlich das erforderliche Spezial-Know-How und die notwendigen Marktkenntnisse bei Gewerbe.

In diesem Fall schreiben Sie mir eine email an robert.puth@puth-wz.com oder hinterlassen mir eine Nachricht (06441/381880). Ich schaue dann welche Alternativen es vor Ort für Sie gibt.

Gern höre ich was von Ihnen.

Bis dahin – bleiben Sie munter

Robert Puth

Weitere interessante Artikel

  1. “Warum gibt es beim Verkauf einer selbstgenutzten Gewerbeimmobilie oft nur 1 einzige Chance um den bestmöglichen Preis zu erzielen”
  2. “Gewerbeimmobilie verkaufen – mit oder ohne Makler?”
  3. “Kann ein Makler ihre Gewerbeimmobilie erfolgreich verkaufen (oder vermieten) – auch wenn er 500 km entfernt sitzt?”

 


[1]
2016 wurden in Deutschland ca. 50.000 Gewerbeobjekte verkauft.============================

Darunter 17.000 Handelsobjekte (auf die ich hier nicht eingehen will) sowie ca. 15.000 Teileigentumsflächen (meist max. 200 m2 große Büro-, Laden- oder Praxisflächen). Der Rest sind Gastronomie, Beherbergungs- und Freizeitimmobilien. Sowie die o.g. Hallen und Büros.

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